Ein Beschäftigungssicherungskonto wäre jetzt echt super gewesen
Beschäftigungssicherungskonten sind ein gutes Mittel, um auch längere Perioden schwacher Nachfrage auszugleichen ohne Kurzarbeit und damit Gehaltseinbußen bei den Mitarbeitern in Kauf nehmen zu müssen. In Kombination mit Kurzarbeit kann man dann auch sehr lange Krisen ggf. durchhalten. Für Mitarbeitende ist ein Beschäftigungssicherungskonto kurzfristig eher nachteilig, da man zu Mehrarbeit verpflichtet werden kann und auf die Verwendung der Überstunden keinen Einfluss hat. Auf der anderen Seite steht dem gegenüber, dass durch Vermeidung bzw. Rauszögern der Kurzarbeit in der Krise Gehaltseinbußen ebenfalls vermieden und rausgezögert werden und der Zeitpunkt von möglichen betriebsbedingten Kündigungen herausgezögert werden kann. Möchte ein Unternehmen ein Beschäftigungssicherungskonto einführen, müssen jetzt in der Krise die Regelungen verabschiedet werden, damit bei der nächsten konjunkturellen Erholung mögliche Mehrarbeitsstunden dem Konto zugeführt werden können.
Personal / HRGuido Zander5 Minuten
