Der indirekten Beschaffung wird häufig nur eine geringe Priorität eingeräumt. Doch gerade das ungünstige Verhältnis von Preis zu Prozesskosten zwingt eigentlich dazu, hier alle verfügbaren Einsparpotenziale zu nutzen. Und davon gibt es entlang der Prozesskette gleich mehrere.
Dies ist der zweite Artikel der Artikelserie, die sich mit dem Thema der grossen Transformation befasst. Dass es sich hier um einen grossen Themenkreis handelt, der weit über derzeit häufig diskutierte Themen wie die digitale Transformation, Arbeit 2.0, HomeOffice-Arbeit und NewWork hinausgeht, habe ich im ersten Artikel bereits ausführlich dargelegt.
In diesen Artikel schlage ich nun einen Prozess vor, den ich als sinnvoll und erfolgversprechend dafür erachte, Ihre Unternehmung oder Organisation im Sinne einer Standortbestimmung und Neuausrichtung mit den Herausforderungen unserer Zeit möglichst gut zu harmoniseren. Dieser dynamische Prozess, der nicht als Konzept oder Modell zu verstehen ist, hat zum Ziel, ein ganzheitlicheres Denken zu fördern, das letztlich auch zu neuartigen Strukturen, Prozessen und einem Menschenbild führt, das den Anforderungen unserer Zeit besser entspricht. Dies ist aus meiner Sicht schon lange fällig, weil die Zeit drängt, neue Herangehensweisen gefordert sind und brachliegende Potenziale freigelegt und genutzt werden sollten, die bisher übersehen wurden.
Dies ist der erste Artikel einer Artikelserie, die sich mit dem Thema der grossen Transformation befasst, an deren Anfang wir stehen. Das Thema ist komplex, und die zu lösenden Aufgaben sind gross und herausfordernd. Nicht nur, weil wir multiplen Veränderungen gegenüberstehen, die alle unsere Lebensbereiche erfassen. Sondern auch darum, weil es so viele sind (Häufung), die gleichzeitig auf uns zukommen, unter Zeitdruck bewältigt werden müssen und die miteinander auch noch eng zusammenhängen (Komplexität).
Die digitale Transformation kann uns bei der Bewältigung der anstehenden Aufgaben in vielerlei Hinsicht unterstützen, sie ist aber letztlich nur ein Teil eines grösseren und umfassenderen Themenkreises. Warum das so ist, will dieser Artikel in einem ersten Schritt aufzeigen und damit die Basis für weitere Artikel legen, die konkrete Wege und Herangehensweisen vorschlagen, wie wir uns am besten auf die noch nicht klar umrissene Zukunft vorbereiten können. Der Weg wird letztlich sein, unsere Zukunft nicht nur bestmöglich zu antizipieren, sondern sie darauf basierend auch aktiv mitzugestalten - als Einzelne, als Unternehmen und als Gesellschaft.
Es gibt zahlreiche Anlässe, die eine Transformation der Unternehmenskultur wünschenswert oder sogar notwendig macht. Mit neuen Mindsets und Herangehensweisen können die Herausforderungen des 21. Jahrhunderts in Chancen gewandelt werden.
Der Kampf um die beste Plattform- und Inhaltsstrategie weitet sich auch für die großen digitalen Unternehmen aus. Amazon expandiert, Disney startet durch, aber wie funktioniert dieses Modell und wie kann man sich eine solche Plattform aufbauen?
Die Welt wird für uns immer unberechenbarer, klare Ursache-Wirkungs-Zusammenhänge sind kaum mehr erkennbar. Gleichzeitig müssen Organisationen schneller und besser auf geänderte Rahmenbedingungen reagieren. Starre Organisationen und feste Abstimmungswege entlang der klassischen Hierarchie verhindern, dass dort Entscheidungen gefällt werden können, wo sie dringend benötigt werden. Vernetzung, moderne Arbeitswerkzeuge und eine kollaborative Arbeitshaltung können das ändern.
Zukunftsforschung ist Wissenschaft, Trendforschung die Auslegung und Extrapolation bereits vorhandener Trends. Was es genau ist und wie ihr von beiden Disziplinen als Unternehmer profitiert, lest ihr hier.
Noch immer zögern vor allem kleine und mittlere Unternehmen, ihre Beschaffungsprozesse zu digitalisieren. Doch E-Procurement-Lösungen senken die Kosten, entlasten den Einkauf, liefern mehr Transparenz und stärken die Unternehmensstrategie.
Innovations-Labs, Digital-Einheiten und Startup-Initiativen werden von Firmen hype-verdächtig schnell aus dem Boden gestampft. Ja, die Prognosesicherheit hat abgenommen und sie wird wohl auch weiter abnehmen. Doch gerade jetzt gilt es einen kühlen Kopf zu bewahren und nicht aus der Hektik heraus mit dem Strom zu schwimmen. Denn der Strom berücksichtigt einige Fallstricke für Innovation nicht.
Digitale Transformation beginnt mit dem inneren Perspektivenwechsel des Management Teams, einem Team, dass zusätzlich ein inspirierendes und sinnvolles Bild der Zukunft vermitteln kann. Mit einem Programm das ausgewogen - neben der strukturellen - die psychologische Seite integriert und einem Programmdesign, das auf die spezifische kulturelle Situation der MitarbeiterInnen eingeht.
Wie OTTO sich im digitalen Wandel neu erfindet und zu einem der Vorreiter der Digitalisierung wird. Conny Dethloff teilt seine Erfahrungen und die neuesten Trends die OTTO durchläuft und wie sich die Prozesse und Strukturen angepasst haben.