Skip to content

Thema

Loyalität

6 Artikel

Neueste

  • Transparenz ist die neue Währung für Markenvertrauen

    David Ogilvy hat die folgende Aussage geprägt: „Great marketing only makes a bad product fail faster.“ Meint: Overpromising kann ein Under-Delivering nicht wettmachen. Save! Schlauer Mann. Doch heute scheint dieser so schöne Satz nicht mehr zu gelten. Man gewinnt die Erkenntnis, dass Marken durch Automatisierung und KI, sogar mit Deep Fakes und sogenanntem Green- und Bluewashing ihr Produkt mit aller Macht besser machen wollen. Wir können heute mehr denn je über Produkte und Unternehmen erfahren. Wir können im Internet recherchieren. Wir können in Communities oder Bewertungsplattformen die Produkterfahrungen anderer Menschen lesen. Doch gleichzeitig gab es noch nie so viele Falschinformationen. Das verunsichert Konsumenten. Wir verlieren das Vertrauen. In die Politik haben wir es offensichtlich schon verloren. Das Vertrauen in Marken leidet aktuell ebenfalls gewaltig. Dieser Artikel beschreibt die neue Währung im Marketing: Transparenz. Und wie Marken das Vertrauen und damit die Loyalität ihrer Kunden erfolgreich zurückgewinnen können.

    MarketingKai Bösterling11 Minuten

  • Der Purpose im Unternehmen - Von der Vision zur Strategie

    Unternehmen brauchen eine Vision, eine Mission und die entsprechende Strategie, Gesellschaft und Umwelt besser zu machen. Das hätte schon immer so sein sollen. Jetzt wird es aber von Kunden vorausgesetzt. Deswegen ist es sinnvoll, im Marketing mit den Begrifflichkeiten “Vision”, “Mission”, “Strategie” oder eben … “Purpose” als eindeutige semantische Konvention umzugehen. Wichtig ist zwar, was hinten rauskommt – nämlich die unumstößliche Positionierung einer Marke –, aber zur Klärung eines optimalen Prozesses innerhalb einer Zusammenarbeit im Markenteam ist es wichtig, ein klares Verständnis der Begriffe zu haben.

    StrategieKai Bösterling10 Minuten

  • Handel im Wandel – zwischen E-Commerce und stationärem Handel

    Stationärer Handel und E-Commerce nähern sich an. Dabei wird der Offline-Retailer digitaler und der Online-Retailer versucht auch Präsenz- und Erlebniselemente zu integrieren. Die Systeme konvergieren, weil jeder Kanal seine Nachteile über die Vorteile des anderen Systems ausgleichen will. Und gleichzeitig müssen beide Systeme ihre jeweiligen Stärken noch stärker ausspielen: bei E-Commerce die Automatisierung, das Payment und die Logistik und stationär das Erlebnis vor Ort und die Erlebbarkeit der Ware.

    Business ModellKai Bösterling11 Minuten

  • Service Design – So schafft Customer Experience Mehrwert

    Tldr: Marken verbessern heißt Service-System verbessern. Produkte werden immer ähnlicher. Die Konkurrenz wird immer größer. Die Nachfrage ist endlich. Die meisten Märkte sind heute Verdrängungsmärkte. Selbst in neuen Märkten findet ziemlich schnell Konsolidierung durch Verdrängung statt, wie aktuell z. B. der harte Konkurrenzkampf im E-Scooter-Segment zeigt. Service ist der wirkliche Differenzierungsfaktor, weswegen wir uns für Produkte und für Wiederkäufe entscheiden. Service zeigt die Haltung des Unternehmens, wie es den Kundenbedürfnissen wirklich ein Leistungsversprechen gegenüber stellt. Wir sollten Marketing bei jedem Kundenkontakt als Moment der Wahrheit begreifen, als Haltung, dass die Marke das Fühlen, Denken und Handeln unserer Kunden, Nutzer, Empfehler, Fans und Verbraucher entscheidend bestimmt. Ein Produkt ohne Service-Design ist kein Produkt. Service macht ein Produkt erst lebendig. Service macht die Haltung in einem Produkt plastisch erlebbar. Service macht eine Marke erfolgreich.

    Strategie / VisionKai Bösterling14 Minuten

  • Die Demokratische Marke - Kunden als Teilhaber von Marken

    Tldr: Marken als Mitmachplattformen. Wenn Marken eine Mitgestaltung durch ihre Konsumenten ermöglichen, dann findet bei eben diesen etwas Großes statt: eine enge gefühlsmäßige Verbindung mit dem Produkt und dem Unternehmen sowie tiefe Loyalität für ein personalisiertes Erlebnis. Kennst Du das besondere Ikea Gefühl? Das Gefühl von Blut, Schweiß und dann doch einem zufriedenen, wohligen “Das habe ICH gemacht!”-Gefühl. Den Inbus-Schlüssel in der Hand machst Du Dich zum Erfüllungsgehilfen des Unternehmens Ikea. Aber durch den Effekt des persönlichen Beitrags an der Zusammenstellung und am Aufbau des Billy Regals bist Du irgendwie ganz nah am Produkt und der Marke Ikea. Ja, durch Mitmachen wirst Du zum Teilhaber der Markenvision. Du bist Mit-Gestalter einer gemeinsamen Idee. Mitgestaltung an Marken heißt vor allem: - Customization und Personalisierung von Produkten (z. B. M&M’s, Nike By You, mymüsli) - Testen und Verbessern von Produkten durch Konsumenten (Co-Creation) - Hilfestellung für andere Konsumenten geben in Marken-Communities (z. B. Telekom hilft) - Social Sharing und Shared/Community Consumption (z. B. Ride Sharing wie Moia, Car Sharing wie ShareNow, Community Sharing wie SnappCar) - Marken-Plattformen nutzen für das eigene Business (z. B. Etsy, Airbnb, Ebay) Ein Mitmach-Service-Design schafft eine Erlebnis-Infrastruktur rund um die Marke, die alle Interaktionen mit dem Kunden immerwährend verbindet. Beziehung ist das Produkt. Mitmachen führt zur Identifikation der Konsumenten mit Marken. Mitmachen verhilft den Unternehmen zu kontinuierlichen Verbesserungsprozessen durch Lernen vom Konsumenten. Und dieser Beziehungspflege und Beteiligung von Konsumenten an der Marke liegt vor allem eine digitale Haltung zugrunde. Digitale Transformation ermöglicht sehr genaue, kollaborative Allokation von Konsumentenbedürfnissen und Markenversprechen. Marken werden demokratisch. Dieser Artikel fordert jede Marke dazu auf, digitale Transformation als Haltung zu sehen, um DIY-Erlebnisse für Konsumenten zu kreieren. So werden Marken zu demokratischen Mitmach-Plattformen. So werden Menschen zu loyalen Teilhabern von Marken. So werden Waren zu emotionalen Lieblingsprodukten.

    Strategie / VisionKai Bösterling13 Minuten