Systemveränderungen und Systemdenken (Systems Thinking) können genutzt werden, um Komplexität, Machtverhältnisse und transformative Veränderungen in der Wirtschaft, in Regierungen, in unserer Gesellschaft und darüber hinaus zu verstehen.
Der Vermögenspool in Südostasien wächst jedes Jahr um etwa 9 %, was den regionalen Vermögensverwaltern und Privatbanken einen richtigen Schub gibt. Aber Größe allein ist kein Wettbewerbsvorteil mehr. Viele Institute sind immer noch durch alte Segmentierungen, Produktsilos und interne „One Bank”-Modelle eingeschränkt, was ihre Bemühungen um strategische und digitale Transformation bremst. Banken, die eine echte offene Architektur haben – wo Kundenbetreuer die besten Lösungen auswählen können, egal woher sie kommen – werden für immer anspruchsvollere Kunden immer wichtiger. Die Beweise sind eindeutig: Kundensegmente konvergieren, die Integration von Bilanzen schafft nicht automatisch Kundennutzen, und Technologiepartnerschaften sind nur dann erfolgreich, wenn die End-to-End-Kundenreise Vorrang vor internen politischen und unternehmenskulturellen Barrieren hat. Institutionen, die sich abheben, verbinden eine klare Positionierung, glaubwürdige WealthTech-Partnerschaften und die Bereitschaft, Betriebsmodelle neu zu gestalten. Das Wachstum ist real; die Umsetzung bleibt das Unterscheidungsmerkmal.
Co-Autoren: Liam Reeve, Doktorand, Universität Hongkong; Urs Bolt, WealthTech-Experte
Dieser Artikel enthält ein WealthTech-Update für das Jahr 2025 in Südostasien sowie einen Ausblick auf 2026 und darüber hinaus.
Die Suche wandert von Linklisten zu direkten KI-Antworten. GEO hilft euch, Inhalte so aufzubereiten, dass ChatGPT, Gemini & Co. euch zitieren, verlinken und als Quelle nutzen. Qualität, Struktur und Vertrauen schlagen Keyword-Dichte und sorgen dafür, dass ihr trotz Zero-Click-Suchen relevant bleibt.
Die NIS2-Richtlinie betrifft ab 2026 rund 29.500 Unternehmen in Deutschland, darunter viele Mittelständler. Geschäftsleitungen tragen künftig die persönliche Verantwortung für Informationssicherheit, Risikomanagement und Business Continuity. Bußgelder können bis zu 10 Millionen Euro oder 2 Prozent des Umsatzes betragen.
Kernpflichten sind die Einführung eines ISMS (z.B. ISO 27001 oder VdS 10000), die systematische Verankerung von Risikomanagement und Business Continuity sowie die Einhaltung von Meldepflichten bei Vorfällen (24 Stunden, 72 Stunden, 1 Monat). Zusätzlich müssen Unternehmen Überschneidungen mit DSGVO, Lieferkettengesetz und Cyber Resilience Act berücksichtigen.
Fazit: NIS2 ist kein reines IT-Thema, sondern Chefsache. Wer früh handelt, stärkt Sicherheit, Resilienz und Vertrauen in der Lieferkette.
Wenn Sie ein Unternehmen führen, könnten Sie durch herkömmliche Geschäftsanalysen und Dashboards in die Irre geführt werden. Die Zukunft liegt in der Geschäftsdiagnostik.
Dieser Artikel plädiert für einen Paradigmenwechsel bei der Nutzung von KI im Marketing: Nicht Effizienz sollte das primäre Ziel des Einsatzes von KI sein. Sondern Qualität. Die Qualität der Kundenreise. Die Qualität der Kundenerlebnisse. Die Qualität des Produktes. Die Qualität des Services. Nicht "AI first" sondern “Strategy first” bzw. “Brand Strategy first” sollte immer Ausgangspunkt im Denken sein, wenn es um Markenerlebnisse geht.
Das TISAX®-Label ist für viele mittelständische Zulieferer keine freiwillige Entscheidung mehr, sondern Eintrittskarte in die Automobilindustrie. Doch statt das TISAX®-Label nur als Pflicht zu sehen, bietet es die Chance, Informationssicherheit strategisch und wirksam zu verankern. Was das in der Praxis heißt, zeigt dieser Beitrag.
Die Flutkatastrophe im Ahrtal 2021 machte deutlich: Deutschland ist auf Extremwetterereignisse unzureichend vorbereitet. Während die Gefahr durch den Klimawandel steigt, haben nur etwa 50 Prozent der deutschen Hausbesitzer eine Elementarschadenversicherung – im Vergleich zu 98 Prozent in Frankreich. Ist eine Pflichtversicherung nach französischem Vorbild der richtige Weg für Deutschland oder gibt es überzeugendere Alternativen?
Gemessen an der Anzahl an Transaktionen übertrifft das Bezahlen mit dem Smartphone unterdessen traditionelle Zahlungsmittel wie Bargeld und Debitkarten. Was einst als technologische Spielerei begann, ist heute ein fester Bestandteil des Alltags. Doch mit wachsender Verbreitung steigen auch die Anforderungen an die Sicherheit.
David Ogilvy hat die folgende Aussage geprägt: „Great marketing only makes a bad product fail faster.“ Meint: Overpromising kann ein Under-Delivering nicht wettmachen. Save! Schlauer Mann. Doch heute scheint dieser so schöne Satz nicht mehr zu gelten. Man gewinnt die Erkenntnis, dass Marken durch Automatisierung und KI, sogar mit Deep Fakes und sogenanntem Green- und Bluewashing ihr Produkt mit aller Macht besser machen wollen.
Wir können heute mehr denn je über Produkte und Unternehmen erfahren. Wir können im Internet recherchieren. Wir können in Communities oder Bewertungsplattformen die Produkterfahrungen anderer Menschen lesen. Doch gleichzeitig gab es noch nie so viele Falschinformationen. Das verunsichert Konsumenten. Wir verlieren das Vertrauen. In die Politik haben wir es offensichtlich schon verloren. Das Vertrauen in Marken leidet aktuell ebenfalls gewaltig.
Dieser Artikel beschreibt die neue Währung im Marketing: Transparenz. Und wie Marken das Vertrauen und damit die Loyalität ihrer Kunden erfolgreich zurückgewinnen können.
Aufgelöste Regierungen, Präsidentschaftswahlen, militärische Konflikte. Irgendwie scheint die Welt aus den Fugen – dabei war es doch schon vor 5 Jahren kompliziert, als die Corona-Krise und der Wegfall des EU-US Privacy Shield gerade die Welt auf den Kopf gestellt hatten. Fast jeder musste auf einmal flexibel und remote arbeiten können, während die rechtliche Grundlage für die Nutzung von US-Cloud-Providern und -Lösungen vor unseren Augen zusammenbrach. Was haben die Profis richtig gemacht – und was können wir alle für die eigene Resilienz lernen?