Innovation ist ausschlaggebend für die Zukunftsfähigkeit von Unternehmen. Die Relevanz der eigenen internen Innovationsfähigkeit nimmt zu, jedoch vertrauen Unternehmen noch zu sehr auf den Zukauf und die Förderung durch externe Innovationen. Was sie dabei übersehen, ist das unternehmerische Potenzial, welches sich im Unternehmen selbst befindet und das bisher zu wenig genutzt wird. Diese Innovationsquelle nennt sich Mitarbeiter, die durch die gezielte Förderung in Intrapreneurship zu einem wesentlichen Erfolgsfaktor im heutigen Innovationswettbewerb werden.
Was wir in den frühen Phasen der COVID-19-Krise beobachtet haben, liefert uns einige nützliche Erkenntnisse für die längerfristigen Herausforderungen, die die digitale Transformation mit sich bringen wird, und einige der Fallstricke und Schwächen, die wir kennen müssen.
Technologie zuerst? Menschen zuerst? Bei der digitalen Transformation geht es darum, das Unternehmen, die Kultur und schließlich auch die Menschen zu verändern. Die Technologie ist ein kleiner Teil der digitalen Transformation, aber nicht die Lösung selbst.
Die Welt wird für uns immer unberechenbarer, klare Ursache-Wirkungs-Zusammenhänge sind kaum mehr erkennbar. Gleichzeitig müssen Organisationen schneller und besser auf geänderte Rahmenbedingungen reagieren. Starre Organisationen und feste Abstimmungswege entlang der klassischen Hierarchie verhindern, dass dort Entscheidungen gefällt werden können, wo sie dringend benötigt werden. Vernetzung, moderne Arbeitswerkzeuge und eine kollaborative Arbeitshaltung können das ändern.
Warum es eine gute Idee ist, die Verwendung von Excel für die Erstellung des Konzernabschlusses zu überdenken - Bis zu 90% aller Excel Sheets enthalten Fehler.
Tldr: : Kreativität und digitale Transformation.
In den letzten Jahren der digitalen Transformation hat sich das Verständnis von Kreativität signifikant verändert. Leider nicht zum Guten. Kreativität ist die Entfaltung einer Idee, frei von Grenzen jeglicher Art. Die Entwicklung einer Idee, z. B. einer Business-Idee oder einer Kampagne, ist zunächst frei von konkreter Umsetzung, von Denken in Kanälen und frei von technischen Restriktionen.
Heute steckt Kreativität in der Digitalisierungsfalle. Unternehmen und Agenturen glauben, sie sind kreativ, wenn sie in Kampagnen-Mechaniken und technischer Umsetzung denken. Das vorgelagerte Denken in sinnstiftender und differenzierender Idee bleibt leider häufig aus.
Die Marketingwelt ist kopflos und nachlässig schnell geworden. Umsetzung auf dem digitalen Spielfeld ist zum Teil aufwendige technische Entwicklungs- und Planungsarbeit. Daher wird häufig ausschließlich Fokus auf die Operative gelegt. Die vorgelagerte Strategiearbeit viel zu oft vernachlässigt. Die Marketingabteilung vertraut auf A/B-Tests. Das geht ja auch schnell und bringt valide Ergebnisse. Es wird aber verkannt, dass aus einem kreativen Leitgedanken ein geniales C entstehen kann, welches definitiv besser ist als das schnelle A und B.
Gerade das digitale Spielfeld öffnet den Raum für die Anwendung von kreativen Ideen. Weil die Möglichkeiten der Umsetzung einer Idee immer vielfältiger und beeindruckender werden. Und weil Konsumenten durch Interaktion und Mitmach-Mechaniken über digitale Maßnahmen sehr gut eingebunden werden können.
Gerade in Zeiten großer Veränderungen, wie zum Beispiel in Krisen, sind Expertenempfehlungen bezüglich strategischer Maßnahmen problematisch, weil Expertenwissen auf Vergangenheitswissen beruht. Wenn aber viele alte Regeln nicht mehr gelten, sind für den richtigen Weg viele Perspektiven wichtiger und häufig richtiger als Experten. Ein breit angelegtes Crowdsourcing kann genau diese vielen Perspektiven bereitstellen. Wir sprechen hier von kollektiver Intelligenz oder auch von der Weisheit der Vielen. Und damit ist es auch ein herausragendes Instrument für das Change Management oder noch besser das Transformations Management.
Willkommen in der VUCA-Welt: Unternehmen erleben viele Unsicherheiten, auf die sie permanent Antworten finden müssen. Und sich oft auch von vermeintlichen Gewissheiten verabschieden. Das fällt leichter in einer Unternehmenskultur, die Veränderung als Normalzustand und als Alltagsaufgabe für jede*n einzelne*n begreift. Die Erfahrungen aus dem Lockdown sind ein guter Ausgangspunkt, um darauf hinzuarbeiten.
Für das effiziente Funktionieren von Geschäftsprozessen ist gerade auch in Krisenzeiten das Verständnis dieser wichtiger denn je. Ein Blick auf die Nutzung innovativer Technologien, wie das sogenannte Process Mining, liefert Erkenntnisse darüber, welchen Mehrwert diese zur Verbesserung von Prozessen beitragen. Und es zeigt sich auch, wo Organisationen dabei Prioritäten setzen, wo sie Herausforderungen sehen und woraus sich Vorteile ergeben.
Welche psychologischen Erkentnisse können wir in Firmen anhand der Corona-Welle erkennen? Wir zeigen die 3 Polaritäten im Unternehmen auf und wie man gezielt damit umgehen kann.
Mittlerweile gibt viele Tools und Toolsuiten, die jedem einzelnen die Arbeit erleichtern können. Ihre Kraft entfaltet sich allerdings erst richtig, wenn sie für die Zusammenarbeit unterstützen. Obwohl viele Unternehmen bereits Tools eingeführt haben, hakt und ruckelt es oft heftig. Woran liegt das? Wir sollten uns stärker auf das Mindset anstatt allein auf Tool- und Skillsets konzentrieren. Mit den fünf Schritten, die ich skizziere, ebnen wir den Weg zur neuen Zusammenarbeit.
Wenn wir New Work im Zusammenhang mit der digitalen Transformation anschauen, dann haben wir inzwischen unterschiedliche Lager; ein kleiner Teil widmen sich dem Ursprungsgedanken und der Rest kreiert wild durcheinander den Zukunftstrend zur "Transformation der Arbeitswelt".