Die massiven Veränderungen im Digitalisierungszeitalter nehmen Führungskräfte mit in eine neue Welt, ob sie das wollen oder nicht. Wir brauchen eine neue Sichtweise auf Führung, wenn wir den Wandel mitgestalten wollen anstatt ihm jammernd ausgesetzt zu sein. In diesem Sinne habe ich 5 Leitgedanken formuliert, die Führung in einen neuen Bezugsrahmen setzen. Ich möchte damit Impulse setzen für Einsteiger, die sich bisher mit dem Thema kaum auseinandergesetzt haben.
Braucht es Dich als Arbeits- und Führungskraft oder gar Dein Unternehmen in fünf Jahren noch? Denn aktuell werden folgende Zahlen herumgereicht: «Bis 2025 verschwinden 60% aller Jobs». Manche sprechen sogar von 80%.
Sachlich und professionell, aber auch ehrlich und offen sollte diskutiert werden. Denn wer denkt, ein Unternehmen kommt ohne Konflikte und Spannungen aus, ist auf dem Holzweg. Im Gegenteil ist Stunk oft die Grundlage erfolgreicher Teamarbeit und das muss auch die Führung erkennen!
Wie man über die "Digitisation" über "Digitalisierung" bis zur "Digitalen Transformation" mit Hilfe von Führungskräften und den Menschen im Unternehmen richtig managed.
Die Digitalisierung hat längst unseren Alltag erreicht und vernetzt. Wohin die Reise geht, kann niemand wirklich vorhersagen. Manche mögen gewisse Aspekte als Utopie ansehen. Doch vieles, was vor wenigen Jahren noch undenkbar war, ist heute bereits selbstverständlich. Die Herausforderungen für Unternehmen ändern sich immer schneller und rückt das Lernen somit ins Zentrum.
Unser Teammitglieder sind digitale Nomaden. Für uns eine Selbstverständlichkeit, jedoch für ganz viele Unternehmer noch völlig undenkbar. Der kurze LinkedIn Post vor 3 Wochen zu diesem Thema machte scheinbar ganz vielen Mut. Mit 20'000 Views, 147 Likes und 49 Kommentaren, also Grund genug das Thema etwas näher zu beleuchten.
Das Beispiel der GKB zeigt gut auf, dass eine digitale Transformation nur erfolgreich ist, wenn sie durch eine Kulturtransformation begleitet wird. Die GKB ist der Pionier der digitalen Transformation in der Branche. Und dies ist kein Zufall. Vielmehr hat die Bank durch eine systematische Entwicklung von Leadership und Kultur ein Engagement, Vertrauen und eine Changefähigkeit entwickelt, die ihr nun ermöglicht, die Digitalisierung mit Speed umzusetzen. Dies zeigt auch, dass für die erfolgreiche Digitalisierung keine kulturellen Massnahmen als Randerscheinung oder oberflächliche ad hoc-Aktionen greifen können. Vielmehr ist eine Digitalisierung nur dann erfolgreich, wenn sie die Tiefenstrukturen des Unternehmens berücksichtigt und unter die Oberfläche geht. Dabei ist es vor allem auch wichtig die digitalen Kompetenzen der Mitarbeitenden zu stärken. Geschieht all dies, so wird die digitale Transformation schnell zum Erfolg. Alle Unternehmen, welche aber eher auf der Oberfläche oder mit wenigen Massnahmen schnell eine Kulturtransformation «einkaufen», werden diesen Erfolg nicht haben. Entscheidend ist ein Prozess der authentischen Transformation, sowie des richtigen kulturellen Mindsets im Unternehmen.
Digitalisierung und Organisation 4.0 sind wichtige Treiber für die neue Art der Arbeit. Die Technologie ermöglicht es neue Arbeitsmodelle zu schaffen, doch dafür müssen auch Führung und Organisationsentwicklung bereit sein.
Die gute alte Agilität. Lange bekannt, lange irgendwie verkannt. Doch im Zuge der Digitalisierung gewinnt sie zunehmend an Bedeutung. Mehr und mehr Unternehmen befassen sich mit agilen Arbeitsweisen und -methoden und entfernen sich dafür Schritt für Schritt von klassischen Führungsmodellen. Doch neben allen Vorteilen agiler Arbeitsweisen gehen mit ihnen auch neue Herausforderungen einher. Beispielsweise bei der Gehaltsgestaltung oder der Leistungsbewertung von Mitarbeitern. Ein Beispiel aus der Praxis zeigt einen Weg, diese Herausforderung anzugehen.
International erfolgreich sein dank interkultureller Kompetenz und strategischer Kollaboration: Dafür brauchen Unternehmen eine innovative Unternehmenskultur zur Internationalisierung. Damit kann man Arbeit sparen, Wissen aufbauen und Mitarbeiter motivieren.
Führung in der digitalen Welt fordern von den Führungskräften neue Skills und Kompetenzen. Sowohl der Umgang mit der Digitalisierung wie auch das Anstossen von Digitalisierungsprozessen. Damit Sie als Führungskraft fit und resilient in die Zukunft schreiten können empfiehlt es sich, die folgenden Punkte näher zu betrachten.
Die digitale Transformation verändert unser Verständnis von Arbeit. Anlässlich der Changetagung der FHNW Ende Januar haben zahlreiche Referentinnen und Referenten das Thema „Identität in der modernen Arbeitswelt“ aus unterschiedlichsten Perspektiven beleuchtet. Für Teilnehmende eine reiche Inspirationsquelle.