Wir brauchen keine neue Führung. Was wir brauchen sind Räume, in denen die Aspekte der Selbstliebe wie Bedürfnisse, Empathie und Verletzlichkeit für das Selbst in Führung Platz findet, damit Führungsarbeit authentisch und leicht wird.
Ich möchte, dass meine Erläuterungen auch für die nachvollziehbar sind, deren Fachbereich nichts mit der Arbeitswelt der Zukunft zu tun hat. Sollten dennoch Fragen zu den Zusammenhängen oder den Fachtermini bestehen, bitte ich nachzufragen.
Dies ist der zweite Artikel der Artikelserie, die sich mit dem Thema der grossen Transformation befasst. Dass es sich hier um einen grossen Themenkreis handelt, der weit über derzeit häufig diskutierte Themen wie die digitale Transformation, Arbeit 2.0, HomeOffice-Arbeit und NewWork hinausgeht, habe ich im ersten Artikel bereits ausführlich dargelegt.
In diesen Artikel schlage ich nun einen Prozess vor, den ich als sinnvoll und erfolgversprechend dafür erachte, Ihre Unternehmung oder Organisation im Sinne einer Standortbestimmung und Neuausrichtung mit den Herausforderungen unserer Zeit möglichst gut zu harmoniseren. Dieser dynamische Prozess, der nicht als Konzept oder Modell zu verstehen ist, hat zum Ziel, ein ganzheitlicheres Denken zu fördern, das letztlich auch zu neuartigen Strukturen, Prozessen und einem Menschenbild führt, das den Anforderungen unserer Zeit besser entspricht. Dies ist aus meiner Sicht schon lange fällig, weil die Zeit drängt, neue Herangehensweisen gefordert sind und brachliegende Potenziale freigelegt und genutzt werden sollten, die bisher übersehen wurden.
Wie kann der Sinn im Unternehmen helfen selbst schwierige Zeiten zu überstehen? Wir erklären, warum der Sinn wichtig ist und welche Fragen dabei helfen den Sinn im Unternehmen zu finden.
Remote Work, vor 2020 noch längst nicht selbstverständlich, ist gekommen, um zu bleiben. Nach 13 % in 2019 arbeiten inzwischen bis zu 45 % in Deutschland regelmäßig im Home-Office. Es läuft schon recht ordentlich, aber nutzen wir wirklich das Potenzial? Eine Anregung zur Bestandsaufnahme.
Die Welt wird für uns immer unberechenbarer, klare Ursache-Wirkungs-Zusammenhänge sind kaum mehr erkennbar. Gleichzeitig müssen Organisationen schneller und besser auf geänderte Rahmenbedingungen reagieren. Starre Organisationen und feste Abstimmungswege entlang der klassischen Hierarchie verhindern, dass dort Entscheidungen gefällt werden können, wo sie dringend benötigt werden. Vernetzung, moderne Arbeitswerkzeuge und eine kollaborative Arbeitshaltung können das ändern.
Wie muss man die digitale Transformation angehen? Wir zeigen welche Fokussierung nötig ist und wie man dir richtigen Denkanstösse bekommt, um seinen persönlichen Fokus zu setzen.
Gerade in Zeiten großer Veränderungen, wie zum Beispiel in Krisen, sind Expertenempfehlungen bezüglich strategischer Maßnahmen problematisch, weil Expertenwissen auf Vergangenheitswissen beruht. Wenn aber viele alte Regeln nicht mehr gelten, sind für den richtigen Weg viele Perspektiven wichtiger und häufig richtiger als Experten. Ein breit angelegtes Crowdsourcing kann genau diese vielen Perspektiven bereitstellen. Wir sprechen hier von kollektiver Intelligenz oder auch von der Weisheit der Vielen. Und damit ist es auch ein herausragendes Instrument für das Change Management oder noch besser das Transformations Management.
Willkommen in der VUCA-Welt: Unternehmen erleben viele Unsicherheiten, auf die sie permanent Antworten finden müssen. Und sich oft auch von vermeintlichen Gewissheiten verabschieden. Das fällt leichter in einer Unternehmenskultur, die Veränderung als Normalzustand und als Alltagsaufgabe für jede*n einzelne*n begreift. Die Erfahrungen aus dem Lockdown sind ein guter Ausgangspunkt, um darauf hinzuarbeiten.
Was braucht mein Team und was brauche ich an Führungskompetenzen um die neu gewonnene Freiheit des Home-Office nutzen zu können?
Wie gehe ich als Führungskraft damit um, dass ich quasi jeden Tag andere Leute im Büro bzw. im Home-Office habe?
Welche versteckten Fallen sollte ich vermeiden oder muss sie genau beobachten?
In einer Zeit, in der wir durch die technischen Möglichkeiten mit fast schon absurder Geschwindigkeit unterwegs sind, treffen 4 Generationen mit unterschiedlichen Voraussetzungen und Bedürfnissen aufeinander. Für die Unternehmen heisste es nun endlich “ins Tun” zu kommen und ein Umdenken einzuleiten, denn die verstaubten “Top-Down” Strukturen, insofern sie überhaupt noch funktionieren, werden langfristig wirtschafts- und arbeitsmarktgerecht nicht mehr greifen.